Konzerte

Armageddon Tour
Equilibrium, Finsterforst, Heidevolk & Nothgard

14.Oktober bis 14.Oktober 2016

Armageddon-Tour mit Finsterforst, Equilibrium, Heidevolk und Nothgard
 
Kurz vor Ende dieser Tour hatten wir die Chance alle vier Bands noch in Karlsruhe, im Substage, sehen zu können, der drittletzten Station dieser Reise.

Den Opener für diesen Abend machten die Jungs von FINSTERFORST. Sie spielten fast ihre komplette neue EP, sprich vier eigene Songs und vier Covers, davon gab es ihre Eigenkompositionen zu hören. Selbstverständlich den Titeltrack ‚#YOLO‘. Gerade dieser erzeugte bei den Fans eine ungemeine Eigendynamik. Der Raum war sehr gut gefüllt und jeder der da war sang und bangte mit. So etwas habe ich bei einem Opener selten sehen dürfen, spricht aber eindeutig für die Band. Zu dem kam noch der Stampfer ‚Auf die Zwölf‘, auch von der EP oder ‚Zeit für Hass‘. Da die Jungs bekannt sind für große und etwas längere Kompositionen, war es klar, dass bei einer Spieldauer von nur 35 Minuten nicht viele Songs über den Tresen gehen würden. Die Zeit verflog einfach zu schnell … Es ist Zeit, dass die Jungs mal ihre eigene Headliner-Tour durchführen!!!
 
Danach war es an der Zeit für NOTHGARD die Massen zu verzücken. Die Zahl der Gäste hat sich weiterhin erhöht. Die Franken boten eine geile Show, von der ich leider nur die Hälfte sehen konnte, da ich zuvor noch das Interview mit Olli von Finsterforst hatte. Auf die Ohren gab es aber unter anderem ‚Draining Vains‘, ‚Age of Pandora‘, ‚The Sinner’s Sake‘ und auch ‚In Blood Remained‘. Schon seit frühester Zeit ihres Bandbestehens gehören die technisch versierten Gitarren ebenso dazu wie die Blastbeats um die herum alles andere gebastelt wird. Nicht umsonst hat ihr Leadgitarrist an diesem Abend einen zweiten Auftritt, beim Headliner. Richtig guter, intensiver Auftritt der Freude machte und ein mehr als gelungener Appetizer für die beiden folgenden Bands darstellte.
 
HEIDEVOLK aus dem Gelderland waren nun dran die Massen zu verzücken und nun war auch der letzte Platz besetzt, es war eng vor der Bühne. Aber gerade dies macht solch einen Gig zu einem „Gruppenerlebnis“ könnte man sagen. Den Protagonisten auf der Bühne störte dieser Umstand recht wenig. Man bot eine sehr gute Show, der Sound und die Lightshow waren sehr gut, auch wenn ein bisschen weniger Nebel manchmal mehr gewesen wäre. Das ist aber die Sicht eines Fotografen, für das Fanauge war alles super. Lediglich bei der Songauswahl könnte ein wenig motzen. Gefühlte acht Songs vom aktuellen Album ist schon eine Hausnummer, zudem dieses Album nicht gerade mit Blastbeats um sich wirft. Für meine Ohren fehlten die Evergreens, denn es gibt noch mehr dieser Art als nur ‚Saksenland‘, das selbstverständlich zelebriert wurde. Auch gab es eine kleine Wall-of-Death die wie immer am Ende in einem Pogo endete.
 
Nach diesem Gig verließen wie zuvor einige Fans die Lokalität um eine zu rauchen, dachte ich. Einige Fans fanden aber den Weg anscheinend nicht mehr zurück, de Fakto waren zu Beginn des Headliners weniger Fans vor der Bühne als zuvor. Nicht wesentlich aber spürbar weniger.
 
Aber alles kein Problem, EQUILIBRIUM zeigten eine geile Show, auch der Gitarrist mit dem zweiten Auftritt hatte nichts an Spielfreude verloren und bot eine geile Performance, wie auch der Rest der Truppe. Natürlich hatte man ein neues Album im Gepäck von dem einiges gespielt wurde, aber auch viele andere Songs. U.a. gabe es auf die Ohren ‚Katharsis‘, ‚Waldschrein‘, ‚Karawane‘, ‚Born to be Epic‘, ‚Himmelsrand‘, ‚Unbesiegt‘, als Zugabe sollten auch noch einige Songs, um mal zwei zu nennen ‚Freiflug‘ und ‚Heimwärts‘. Die Fans waren nach diesem Gig fix und alle, jeder hatte Spaß, die auf der Bühne als auch die vor der Bühne. Equilibrium zeigten mal wieder warum sie eine gute Wahl sind für Headlinerpositionen, dass ihre Musik über fast jeden Zweifel erhaben ist, weiß man schon länger. Die Livequalitäten sind eben auch eine Qualität die nicht jede Band hat …
Die Armageddon-Tour darf man durch die Bank als gelungen und einen Erfolg für jede der teilnehmenden Bands bezeichnen und man darf gespannt sein, wann diese Karawane wieder auf Reise geht …
 
Die Bilder hierzu findet ihr wieder an alt-bekannten Ort, unserer Bilderpage:
 
www.EvilRocksHard-Gallery.net 
 
So long, eure Road Crew
 
Car Sten






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