Konzerte

Ensiferum
Profane Omen, Amoral

14.September bis 14.September 2012

Ensiferum in der Garage in Saarbrücken, am 14.September, zum Auftakt der "Bearers Of The Sword" Tour

Der Tourauftakt stand an, im Gepäck das neue Album "Unsung Heroes" und noch zwei finnische Bands die die Abende eröffnen sollten: Profane Omen und Amoral. Erst genannte zeichnete sich durch einen Sänger aus, der sowohl Growls als auch cleane Screams hin bekam, der Rest der Band siedelt sich im Bereich des Thrash-/Death Metals an. Engagierter Gig, gut gelaunte Fans, guter Sound, was braucht man mehr.

Ähnlich verhielt es sich bei Amoral, die mit Female Fronted Voices aufwarteten und einen etwas progressiveren Stiefel spielten, der auch seine Überraschungen hatte, sei es die Keys oder die Breaks, die des Öfteren das Vorantreiben unterbrachen. Aber auch diese Band wurde fantastisch angenommen und mit Beifall nach dem letzten Song bedacht...

Aber dann merkte man dass sich etwas großes seine Schatten voraus wirft, der Headliner, der Grund warum man sich hier versammelt hat. Die Fangemeinde setzte zu Ensiferum-Rufen an um sich die Umbauphase zu verkürzen und endlich betraten die Protagonisten die Bühne, das Intro von "Unsung Heroes" kam in die Gehörgänge, das auf den Namen 'Symbols' hört, bevor am Ende es dann mit 'In My Sword I Trust' los ging, allen voran Sami, der Mann dem vier Basssaiten nicht reichen und somit mit sechs unterwegs ist. Ein Derwisch der Kerl immer agil, die Fans im Auge, animierend, gestikulierend so gut es geht, fett. Genauso die beiden anderen Herren und die Dame mit ihren Keys haute auch voll rein und gab alles - das war schon bei diesem Ersten zu merken.

Darauf sollte 'Retribution Shall Be Mine' und 'Burning Leaves' vom aktuellen Album folgen. Bei 'Pohjola' durfte man dann auch schon die ersten Crowdsurfer entdecken: aber natürlich gab es nicht nur Songs von "Unsung Heroes", für die Bearers Of Sword Tour da braucht man auch noch Songs wie 'From Afar' oder 'Blood Is The Price Of Glory' oder 'Iron'. Leider war der Bass bzw. der gefühlte Bass des Schlagzeugs nicht so zu bemerken wie man es sich eigentlich wünscht, der eher flach. Um es mal mit Körbchengrößen zu vergleichen: Man hätte für diese Band und diese Songauswahl mal mindestens 90 D hinzu Doppel D benötigt und man bekam lediglich 75 B, ist mehr als eine Handvoll aber kommt auch auf die Hand drauf an...Sonst war es fett, super Lightshow, die Band über jeden Zweifel erhaben, ebenso die Fans. Allen voran Sami, der die Fans immer wieder anheizte. Auch gerne gewünscht von der Bühne und vom Volk gerne angenommen die Moshpit-Aufrufe.

Außer den genannten Songs gab es noch 'One More Magic Potion', 'Unsung Hero', 'Hero In A Dream' oder der letzte Song des offiziellen Sets 'Iron'. Natürlich hatte man noch ein paar Songs als Zugabe im Gepäck. Diese waren 'Twilight Tavern', 'Lai Lai Lei' und der letzte Song des Abends 'Battle Song'. Natürlich ist jedem Fan mindestens noch ein bis x weitere Songs eingefallen die die Band gespielt haben könnte, aber das war es wofür sich die Band entschieden hat. Manch ein Song wurde länger gespielt als seine Originalversion auch härter teilweise - aber das ist ja usus heut zu Tage.

Ensiferum haben einen geilen Auftakt zu ihrer Headliner-Tour hingelegt. Die Live-Performance passt sich dem Album in Sachen Intensität nicht nur an, sondern klont sie förmlich. Auch die Location ist eine alt bekannte auch deren Preise sind bekannt. Somit kann es nur einen Schluss geben: Eine geile Band präsentierte ein geiles Album, an einer der Band und Album gebührenden Location um mit den eigenen fanatischen Fans zu feiern!

Die Pommesgabel zum Gruße, bis zum nächsten Mal.

Car Sten und KoJe






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