Stories

Oktober 2012

Auf dem Rekwi-Festival in Hof nutzten wir unsere Chance und hatten ein Interview mit der Band, wie üblich nahm die ganze Band daran teil.

Wie schätzt ihr selbst euer Album ein, beschreibt es mal kurz:

Geil!

Ok, evtl. doch ein wenig ausführlicher...

Sehr geil!

Gut, warum habt ihr das Album selbstbetitelt? "In Nomine Patris" wäre doch auch ein guter Titel gewesen...

Wir wurden 15 Jahre nicht beachtet, da dachten wir müssten mal selbst etwas tun. Ich hoffe man hört die Ironie… Es braucht keinen anderen Titel, es ist alles drin was drin sein muss: Obscurity

Wieso so viele Songs die sich mit den letzten Dingen beschäftigen? 'Fimbulwinter', 'Jörmungandr', 'Weltenbrand' oder auch so 'So endet meine Zeit'. Meint ihr dass das Julfest dieses Jahr ausfällt?

(lacht) Es interessiert uns aus historischer Sicht Ragnarök, darum haben wir es mal näher betrachtet und unsere eigenen Schlüsse daraus gezogen. Diese vier Songs bilden den neuen Block innerhalb des Albums auch musikalisch betrachtet.

Erklärt mal wie es dazu kam erst das Bergische Land zu besingen und dann erst euch als Band? Wäre umgekehrt nicht sinniger, vom Kleinen zum Großen?

Wenn wir über das Bergische Land, unsere Heimat, singen ist immer auch ein Teil von uns, von Obscurity drinnen, somit ist auch immer stückweit ein Teil über uns selbst. Aus dieser Sicht der Dinge ist Obscurity dann der Gipfel der Umsetzung.

Ist 'Blutmondzeit' der Auftakt für einen größeren Blackmetalanteil bei euren Kompositionen in der Zukunft?

Wir haben keinen Masterplan in der Tasche, wie etwas zu klingen hat. So lange es uns gefällt und es sich nach Obscurity anhört ist es auch Obscurity. Einer kommt an und hat eine Idee, dann probieren wir dies aus, weiten es aus oder verwerfen es, egal ob es Blackmetal oder Deathmetal ist. Wenn du dich zu sehr ein engst mit einer Gangart der Musik, hast du irgendwann ein Problem und musst dich immer neu erfinden. Einzig "Tenkterra" war ein Konzeptalbum. Wir wollen uns auch thematisch nicht festlegen, selbe Problem wie mit der Musik als solchen. Vor allem wird es dann langweilig. Wir gehen unseren Weg. Das Album ist sehr Abwechslungsreich mit Thrashmetal, Deathmetal und auch Vikingmetal Elementen versehen. In der Summe sind viel Blackmetalelemente in diesem Song drin, das stimmt, es ist aber kein Gradmesser für zukünftige Alben oder so.

Wie kam es zu dem Song 'Ensamvarg'? Eine Hommage an die gleichnamige Band wäre doch ein wenig verfrüht, oder?

Das ist ein Song für Thomas Forsberg, den Sänger von Bathory, der ja verstorben ist. Ein Tribute wenn man will. Er und auch seine Band haben viel für den Metal getan und speziell uns als Band geprägt. Es ist ein Dankeschön an ihn, der zu früh gestorben ist!

Ihr alle macht dies als ein zeitintensives, kostenintensives Hobby, ihr müsst also davon nicht leben, habt Berufe denen ihr nachgeht?

Genau und das macht es auch aus, dass wir noch den Spaß haben wir vor 15 Jahren. Wir müssen nicht Platten produzieren nach einem gewissen Schema damit wir erfolgreich sind und dann auch überleben können. Darum ist es so geil, macht es so viel Spaß. Wäre es anders, wäre es eine Belastung. Einige von uns haben Familie, mit Frau und Kind, dann das alles unter Dach und Fach zu bringen, puhhh. Wir sind glücklich so wie es ist. Wir haben alle Urlaub genommen um diese Tour spielen zu können und es ist einfach nur geil!

Wollt ihr noch ein paar Worte an unsere Leser richten?

Hört in unser Album rein und vielleicht sehen wir uns mal auf einem Konzert, Skal!

Danke für eure Zeit und auf einen geilen Auftritt
KoJe und Car Sten






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