Stories

Januar 2002

Interview mit Urban Breed, Sänger von Tad Morose...

Am 21.01.02 Erscheint euer neues Album „Matters Of The Dark“. Als ihr mit den Aufnahmen begonnen habt, hattet ihr da schon ein klare Vorstellung, wie die Scheibe klingen sollte oder hat sich das dann erst im Studio entwickelt?

Die Songs waren alle vorher schon geschrieben. Natürlich hatten wir auch im Studio ein bisschen Spielraum für Veränderungen, was die Melodien, die Vocals usw. angeht, an ,Riding The Beast’ haben wir noch einige Sachen verändert, aber im Großen und Ganzen stand das Songmaterial.

Wie lange habt ihr denn gebraucht, um die Songs zu schreiben?

Das war ne ganz lustige Sache. Unser Label hatte das Studio für den Sommer gebucht, aber wir hatten bis kurze Zeit vorher noch nicht so viele Songs geschrieben. Von daher ist es manchmal gar nicht so schlecht, wenn man unter Zeitdruck steht :)

Wo liegen deiner Meinung nach die Unterschiede zu „Undead”?

Ich denke, dass Songwriting ist vor allem besser. Das Album klingt schneller und härter, zudem verwenden wir mehr Backround Vocals.

Das Album klingt unheimlich abwechslungsreich. Wie schwierig ist es, diese verschiedenen Einflüsse so zu arrangieren, dass ein gutes Ergebnis bei rumkommt?

Bei 5 Bandmitgliedern kommen schon einige Ideen zusammen. Dann gehen natürlich untereinander die Diskussionen los: Was ist gut, was ist nicht gut? Aber nur so kann man auch zu einem guten Ergebnis kommen. Unsere Basis ist und bleibt Metal, auf der bauen wir dann unsere Ideen auf.

Auf dem Titelsong ,Matters Of The Dark’ lieferst du dir ein fantastisches Duell mit Charles von Lefay. Wie ist die Zusammenarbeit zustande gekommen?

Wir haben ihn bei den Studioaufnahmen kennen gelernt. Das ist ein riesiges Gebäude, in dem damals einige Metalbands anwesend waren. Christian hat das Ganze eingefädelt und es hat zum Glück geklappt.

„Reason Of The Ghost” klingt unheimlich schaurig und mystisch. Bist Du ein Fan von solchen Geschichten?

Ja, dass kann man so sagen. Aber nicht nur ich, die ganze Band fand das ganz gut, deswegen haben wir den Song so gestaltet.

In der Powermetalszene gibt es ja momentan eine Vielzahl von Bands. Wenn dich ein Fan fragen würde, warum er ausgerechnet eurer Album kaufen soll, was würdest du antworten?

Ich denke, dass wir uns von den anderen Bands schon unterscheiden und definitive unseren eigenen Stil haben. Aber um es einfach auszudrücken, würde ich ihm antworten: Es ist einfach ein geiles Album!

Ihr geht demnächst auf Tour mit Demon und Meldrum. Wie groß ist eure Vorfreude und was können wir von Tad Morose live erwarten?

Meldrum werden leider nicht mitkommen, aus welchen Gründen auch immer. Dafür werden Chinchilla mitkommen, eine deutsche Powermetalband. Wir werden vornehmlich Songs von „Undead“ und „Matters Of the Dark“ spielen und freuen uns natürlich schon unheimlich auf die Tour. Bei der Songauswahl werden wir auch mal variieren, bei 45 Minuten Spielzeit kann man auch nicht allzu viel spielen.

In der Vergangenheit war es euch des Öfteren vergönnt, außerhalb von Schweden zu touren. Habt ihr mal dran gedacht, alles hinzuschmeißen, weil es wieder und wieder nicht geklappt hat?

Stimmt, da gab es einige Probleme. Unser altes Label dachte wohl, dass wir eine reine Studioband wären, was wir definitiv nicht sind. Aber wir haben nie daran gedacht, hinzuschmeißen. Dazu haben wir zu viel Spaß zusammen als das wir das alles aufgeben würden.

Du singst seit dem „A Mended Rhyme” Album bei Tad Morose. Wie kam's dazu?

Ich habe schon mal mit Anders und Peter in einer Band gespielt. Irgendwann haben sie mich eingeladen, ein paar Songs für sie zu singen und nach ungefähr meinten sie nur noch: Übrigens, du bist in der Band, haben wir es dir noch nicht gesagt?

Deine Message an eure Fans?

Ich kann nur sagen, dass wir es leben werden, mit ihnen bei der Tour Kontakt zu haben. Das ist es, wofür wir arbeiten und leben und wir werden unser bestes geben, um allen eine gute Show zu leben.

Oliver Bender






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