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La Muerte

Label: Soulfood Music (2018)

In den späten 80-igern geboren, dann beendet und 2015 erst eine Re-Union-Show, dann wurde es doch mehr, immer mehr bis man sich dazu entschloss neues Material aufzunehmen, welches später gemastert wurde und nun der Welt zur Verfügung steht. Das nächste Album der belgischen Stars des psychodelisch angehauchten Hard-Rocks, welcher so unglaublich schnell und gut ins Blut übergeht.
 
Man hat hier 10 unglaublich frische Songs am Start, einen Fronter der stimmlich an Lemmy auf „On Parole“, also ohne überstreckten Hals, daher kommt. Die harten Gitarrensounds und das mit Fill-Ins überzogene Schlagzeug, welches so richtig variabel und frech daher kommt mit all den Crashs und Rides, die Sechssaiter mit ihren gelegentlichen Soli und der psychedlischen Grundader. Als Lauschproben würde ich euch gerne das ganze Album zum Lauschen andrehen, für die die weniger Zeit haben empfehle ich ‚Gun in my Hand‘ oder ‚L.S.D fort he Holy Man‘ mit seinem brachialen Bass-Intro oder Lead-In. Dann könnte man noch den tiefgründigen, variabelsten und raffiniertesten Song des Albums, ein kleiner Midtempo-Stampfer ohne psychedelic Einflüsse, einfach nur ‚Lost‘, was auch den längsten Song des Albums darstellt. Wer noch mehr Stoff braucht kann auch ‚I was a Wreck‘, ‚Darkened Dreams‘ oder ‚She did for Lust‘ ausprobieren, der gewonnene Eindruck wird sich nur verstärken …
 
Mein Tipp: Ein richtig fettes „Hello, we are back!“ ist da am Start. Die Belgier wissen von der ersten bis zur letzten Note zu überzeugen. Ein richtig geiles psychodelisch angehauchtes Hard-Rock Erlebnis, das einem ein Grinden ins Gesicht meißelt. Die Pommesgabel zum Gruße!!!
 
10/10
 
Car Sten






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