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Label: Spinefarm Records (2018)

Seit 1997 existent, schicken die Herren von Fort Lauderdale, Florida, ihre Musik durch den Ether und über die ganze Welt. Hard Rock meets Metal meets HipHop bzw. Sprechgesang meets Groove. Es gab mal eine Zeit da hat man solch eine Musik als NU-Metal bezeichnet. Die Jungs spielen gezielt, bewusst und vor allem gekonnt mit all diesen genannten Trades. Geile Riffs, Hooks, Breaks aber auch Blastbeats sind enthalten, durchdringende Vocals gehören da ebenso dazu wie ein solcher Bass. Das Salz in der Suppe sind dann die präzisen, eingängigen Soli. Beim zehnten Album kann schon von einer gewissen Routine gesprochen werden, auch wenn diese Jungs ein wenig, warum auch immer, hinter den vermeintlichen Größen dieses Segments hinten anstehen wie Slipknot oder Disturbed…
 
Als Lauschproben würde ich euch gerne die Songs ‚Fix This‘ ins Ohr legen wollen, eine etwas ruhigere Nummer, HardRock könnte man sagen, geile Bassline, die Gitarren übernehmen die Untermalung, dazu die Vocals, gelegentliche Riffwände bei Chorus und Bridge, ein sehr geiler Song. Weiterhin um die Qualitäten dieser Truppe aufzuzeigen, auch wenn das beim 10 Studio-Output nicht erforderlich sein sollte, könntet ihr mal ‚Passice Aggressive‘ oder ‚Wheel Against Will‘. Der Beginn hat was von Manowar, so wie der Titel als solches aber dann hat es sich auch schon mit Nuancen zu irgendwem, ein Groove-Monster. Zum Schluss noch den … ‚Position One‘, einer der intensivsten Songs, der der richtig unter Haut geht…
 
Mein Tipp: Die Jungs wissen was sie tun und wie der eigene Sound klingen muss, das hört und spürt man durch das ganze Album, welches niemals langweilig wird, von Anfang an zu überzeugen weiß und durch seine Vielschichtigkeit in allen Bereichen besticht. Die Pommesgabel zum Gruße!!!
 
10/10
 
Car Sten






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