Reviews

Embracing the Collapse

Label: Wolfblood Productions (2018)

Der zweite Output der österreichisch-italienischen Thrash-Deather. Grundsätzlich muss aber schon jetzt dem Album Tribut gezollt werden, denn es ist wesentlich geradliniger geraten als das Debütalbum aus dem Jahre 2016. Natürlich sind alle Trades der Band vorhanden, tief-derbe Riffwände, eine äußerst groovige Bassline, variables Drumming und sehr eingängige Vocals die genauso gut runter gehen. Immer wieder ein paar kleinere, dann mal größere Soli der 6-Saiter-Fraktion, aber nicht zu verspielt, nicht zu viel in einem Song. Wenn progressiv, dann der ganze Song oder wenn nicht, nur eine kleine Nuance davon, damit das Gesamtgefüge nicht zerrüttet wirkt. Beweise? Lasst uns zu den Lauschproben gehen…
 
Ganz allgemein würde ich dann gerne mit ‚Universal Sedection‘ welcher schön Mid-tempo-stampfend beginnt bevor man nach ein paar Takten nebst einer kleiner Hinführung loslegt und die Growls einen durch den Song leiten, groovend ohne die komplette Geschwindigkeit auf einmal auszuspielen. Diese packt man bei ‚Armed Revolution‘ auf den Tisch, ein schöner klassischer Thrash-Song mit allen Attributen die dazu gehören und davon lebt und zehrt das ganze Album. Dann haben  wir aber noch zwei weitere bemerkenswerte Songs ‚State of Deception‘ und ‚Freedoms Origins‘. Bei beiden Songs hat man tatkräftige Unterstützung von außen geholt. Ersterer der beiden ist ein durch und durch progressiver Song und bei letzteren hat man ein kleines dualistisches Gesangsensemble  eingebaut. Also zwei weitere sehr starke add-ons für diesen Silberling.
 
Mein Tipp: Der neue Silberling sollte eigentlich die Fans überzeugen, eine sehr starke Fortführung mit geradlinigen Songs, egal in welcher Spielart, konsequent, gut, durchsetzungsstark, intensiv, bezaubernd, Headbanging fördernd, frisch und voll auf die 12, die Pommesgabel zum Gruße!!!
 
10/10
 
Car Sten






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