Reviews

Nebelheim

Label: Trollzorn (2007)

Nachdem das erste Werk der Herren zerrissen wurde und nur von wenigen Pagan-Fans angenommen wurde. Schicken die Herren sich nun an ein gutes Album zu machen; was ihnen nicht gelang, es wurde ein geiles Album. Fett im Sound, fett im Klang, fett in der Komposition und geile Songs die all das vereinigten. Soviel schon mal als kleine Einleitung.

Einleitung ist ein gutes Stichwort so nennt sich auch der erste Song auf dem Album und ist ein schönes atmosphärisches Intro, welches mit Wolfsgeheul anfängt, die Streicher sich dezent dazu gesellen, später kommt noch ein Schlagzeug dazu. Am Ende wird zu 'Herbstlied' übergeleitet. Dieser Song besingt die Einsamkeit und glorifiziert diese als den Punkt, der einem verlorene Kraft wiedergeben kann. Offen bleibt die Frage durch welchen Kampf die Kraft verlor. Ein ebenso schöner wie historisch gut gemachter Song ist 'St. Cuthbert'. Begonnen wird dieser Song mit den zum Tanzen einladenden Pipes. Besungen wird die St. Cuthbert welches sich auf Lindisfarne befindet. Dieses Kloster ist einem spätestens seit 'The Longships Are Coming' dem Song von Unleashed bekannt. Auch hier wird deren Plünderung im Jahre 793 n.Chr. besungen. Ein Hammersong reiht sich an den nächsten. Insgesamt bekommt man sieben Songs auf die Trommelfelle. Variantenreich und innovativ und ein weites Spektrum an Themen werden aufgegriffen von Natur über Vikinger hin zu Selbstfindungshilfen für erschöpfte Krieger und noch viel mehr.

Mein Tipp: Mit diesem Album schaffen es die Herren nun auch den letzten Kritiker zu überzeugen. Für Pagan-Fans ein eindeutiges muss!

Car Sten 






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