Reviews

Golden Signs

Label: AFM Records (2001)

„Golden Signs” ist das mittlerweile 3. Studioalbum von Voice, die schon 1999 mit „Trapped In Anguish“ auf sich aufmerksam machten. Neu hinzugekommen ist Drummer Stefan Schwarzmann, der schon bei anerkannten Größen wie U.D.O., Accept oder Running Wild im Einsatz war. Was die Band auf ihrem neuesten Album abliefert, ist Melodic Metal der ersten Kategorie. Bestes Beispiel hierfür ist der Opener ,Golden Signs’ (meiner Meinung nach auch der stärkste Song des Albums): Bombastische Chöre, DoubleBass ohne Ende sowie glänzenden Gitarrenriffs stehen für diesen Song. In die gleiche Kerbe schlägt auch ,Deadly Embrace’, dass ebenso wie der Opener ein Feuerwerk an Spielfreude abfackelt. Die restlichen Songs gestalten sich vom Tempo her etwas langsamer, brillieren jedoch ebenso durch starke Gitarrensoli sowie die begleitenden, aber nie aufdringlichen Keyboards (,On My Way’, ,Days Of The Trust’). Songs wie ,The Old Brightness’ oder ,The Last Dance’ (Ballade begleitet von Bongo Trommeln und klassischen Gitarren) bieten ein gutes Kontrastprogramm und zeigen das Potential der Band sehr gut auf. Mit Oliver Glas hat Voice zudem einen wirklichen Ausnahmesänger in seinen Reihen, der zweifellos zu den Besten seiner Zunft zählt und der den Songs durch seine ausdrucksstarke Stimme das gewisse Etwas verleiht.
„Golden Signs“ ist ein rundum gelungenes Album, dass restlos überzeugt. Ein Muss für alle Freunde des Melodic Metal.

Oliver Bender






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