Reviews

Warren, Diane
The Cave Sessions Vol. 1

Label: BMG (2021)

Hmmmmm, gar nicht so leicht, diese Platte für das gefühlte Publikum auf dieser Seite zu besprechen. Diane Warren ist mittlerweile stolze 65 Lenze alt und hat vermutlich mehr Hits in die Charts gebracht als die gesamte Black Metal Szene und der schwedische True Metal zusammengerechnet.

Ihre Hauptkompetenz liegt im Bereich der Rockballaden. Das hat sie eindrucksvoll mit Songs wie "Nothing's gonna stop us now" von Starship oder "I don't wanna miss a thing" (Aerosmith) bewiesen. Dazu kommen Hits für alle erdenklichen Pop- und Rock-Sternchen. Die Frau weiß also augenscheinlich recht gut, was sie tut. 9 mal die Pole Position in den amerikanischen Charts und dazu dutzende Songs in der Top Ten. Sie berührt offensichtlich einen Nerv mit ihren Liedern.

Nun kommt also ihr erstes "Soloalbum" - nun, es hat schon seinen Grund, warum ich das in Anführungszeichen setze. Die Lieder, die sich durchweg im Pop- und Balladensegment bewegen werden durch die Bank von mehr oder weniger illustren Gästen gesungen. Dadurch klingt die Platte eher wie eine knappe Stunde Radio hören denn wie eine echte Soloplatte. 

Jedes Lied für sich könnte ein kleiner Hit sein, manches klingt mir einfach zu sehr nach heutigem, austauschbaren Pop, auch wenn die Melodien stets ins Ohr gehen. Für die Hartwurster hier ist das bestimmt nichts, für ein paar romantische Stündchen mit der Dame des Herzens wäre es schon okay. Nicht falsch verstehen, das ist alles extrem professionell gemacht, nur eben weniger für ein echtes Rockpublikum. 






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