Reviews

Walls of Vanaheim

Label: Trollzorn (2017)

Der siebte Streich der Ruhrpott-Heiden um Mastermind Zagan. Der siebente Streich, gleichzeitig ist es der zweite des mit „First War of the World“ begonnenen Konzeptes. Alle Gefährten sind wieder vereint, auch der Erzähler Tom Zahner. Obendrein hat man mit Axeman Donar eine weitere Person die die 6-Saiterfraktion verstärkt und auch bei den Vocals eine weitere Klangfarbe, somit Variante bzw. Nuance einbringt.
 
Dieses Album umfasst 15 Tracks, immer schön eingeteilt in Erzähler und Musik, eine geniale Symbiose. Wobei man heuer die kompositorische Arbeit ganz klar in den Vordergrund stellen muss. Denn dieses Album ist wiederum eine Stufe besser, intensiver, variabler, tiefer, emotionaler, härter, gefühlt schneller und direkter als der Ursprung oder das letzte Album „Heimweh“. Als Lauschproben würde ich euch gerne ‚Mime’s Tod‘, ein absoluter Nackenbrecher, der sofort ins Blut geht, pure Attacke mit deutschen Lyrics, was heuer nur noch zweimal vorkommen wird. Auch die Story wird auf Englisch erzählt, wie gehabt. Als eine der interessantesten Songs ist ‚Satisfaction And Revenge‘ zu benennen, denn genau hier kommen die ganzen Klangfarben der Stimmen zusammen, dazu noch der dramaturgische Aufbau des Songs im Allgemeinen, mit seinen Breaks und Tempoverschleppungen, das Meisterwerk, wenn man will auf diesem Album. Wer ein wenig Back tot he Roots mit Blackmetal haben möchte sollte es mal mit ‚The Walls of Vanaheim‘ probieren … Bei insgesamt neun klassischen Songs sollte für jeden etwas dabei sein, zum Antesten …
 
Mein Tipp: Ein superbes Album, ein weiteres Meisterwerk, das dem Vorgänger noch eines oben drauf setzt. Allerdings ohne ein ‚Sauflied‘-, Söldnerschwein‘- oder ‚Wildsau‘-Song, damit dürfte wohl beim nächsten Album wieder zu rechnen sein, wenn es kein Konzeptalbum wird. Danke für dieses geniale Album! Die Pommesgabel zum Gruße!!!
 
10/10
 
Car Sten






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