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Origin

Label: Hecatombe Records (2018)

Das nächste Album der Spanier mit einer Frau als Sprachrohr, Female Fronted Growls, es werden gleich Gedanken an Growlgewitter a la Arch Enemy oder Holy Moses wach. Mal wieder eine Frau am Rohr, so wie sich Feamle Fronted immer anhören sollte, erst recht wenn man die Person sieht die diese Töne von sich gibt. Das ist aber nicht das entscheidende an dieser Band, die Intensität mit der dieses Album voran schreitet ist einfach massiv und besonders erwähnenswert. Ruhige Parts bei denen aber das Drumming immer noch spürbar ist und  nicht zu lässt, den Grundbeat zu verwässern.
 
Die Herrschaften bieten ein Knalleralbum, welches mit Blastattacken nicht geizt, ab und an Zäsuren setzt durch progressive Parts um tief Luft zu holen und dann von vorne alles weg zu schießen was sich in den Weg stellt. Man hat aber auch das Gespür für Melodieläufe, Spannung und Atmosphäre. Oben drein hat man auch noch ein Instrumental eingebaut, eine Ruhephase mit deutschen Titel ‚Komm süßer Tod‘, ansonsten gibt es nur auf die Zwölf, blastig und stimmgewaltig, technisch versiert an der 6-Saiterfront, ab und an kann man auch mal eine Blackmetal-Taktung erhaschen. Die Lauschproben könnten sein ‚Beyond the Threshold‘, ‚Path of the Soul‘, ‚Slaves’ oder den Titeltrack eines früheren Releases ‘Rememeber the Fallen’, auch wenn einem der Titel von einer anderen Band wahrscheinlich wesentlich bekannter vorkommt…
 
Mein Tipp: Ein Album das wirklich ein sehr gutes geworden ist, Raserei, Brutalität, Growls, Breaks, Spannung und Atmosphäre, was braucht man mehr als Deathmetal Fan? Die Eigenständigkeit ist gegeben, das Album wird nie langweilig, da es zu viele Nuancen und Überraschungen bietet. Unterm Strich solltet ihr dieses Teil testen … Die Pommesgabel zum Gruße!!!
 
9/10
 
Car Sten






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