Reviews

Nonesizefitsall

Label: Sony (2003)

Wieder eine Band die sich mit aller Macht gegen das Image der Kommerz-Band, die nur in die Charts will, wehrt. Lasst uns also mal schauen, wie viel dieses mal dran ist. Die 5 Jungs haben in ihren jungen Jahren schon einiges hinter sich - Tour mit Clawfinger und Napalm Death, ein Album wurde auch schon veröffentlicht, nannte sich „God Given Time“ und an der Spitze der VIVA 2 Rock-Charts durften sie sich auch schon einmal kurzzeitig tummeln. Im März 2002 trennten sie sich von ihrem Sänger Patrick Sommer und Bassisten Christian Bußmann. Doch angeblich, stellt dies für die Band gar kein Problem dar. Der neue Sänger Timo Zilian soll perfekt in die leeren Fußstapfen getreten sein. Und doch ist Herr Sommer noch einmal für einen Song zurückgekehrt, für ‚State Of Wrong Love’ stellte er sich noch einmal an’s Mikro. Ob es sich gelohnt hat? Na ja, ich weiß nicht, aber zumindest ist es ganz ans Ende verband worden...Gastauftritte gibt es hier für eine so junge Band sowieso ziemlich viele, neben ihrem Ex-Sänger, ist auch 4Lyn-Sänger Braz (‚Know Your Guns’) und Mille Petrozza von Kreator (‚onemanfreakshow’) auf der Scheibe zu finden. Auch wenn sie sich in ihrer Bandbio davon distanzieren wollen, klingen sie doch wie eine Mischung aus vielen neuen und alten Bands. Da wäre zum einen die Doublebass wie die früheren Fear Factory und das manchmal leicht hysterische Schreien, das mich an Linkin Park erinnert, dazu noch ein wenig Speed und Thrash Metal wie Slayer, das alles einmal umgerührt und schon entsteht hier ein neues Album. Frank Holtmann, Holger Czysch, Timo Zilian, Sami Bouhari und Lupus orientieren sich wohl ein bisschen sehr an ihren Vorbildern. Diese CD könnte was für Leute sein, denen das Neue zu neu und das Alte zu alt ist. Nicht schlecht, aber auch nicht unverzichtbar!

Verena Kuhn






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