Reviews

Warfare

Label: High Roller Records (2017)

Großmeister Evo von Warfre und sein Buddy Algy Ward von Tank haben mal wieder gejammed und ein Album drauß gemacht. Sie wollen es nochmals wissen und das Missverständnis „Damned Unto Death“ ins rechte Licht rücken: „The people didn’t get that both myself and Algy were just jamming, but hey, fuck the thick bastards!“ Nachdem dies geklärt ist …
 
hört man auf diesem Album so viele, diverse Einflüsse von Motörhead über Sex Pistols Spirit zu Ramones Hommage-Ansätzen. Ein schöner Anarcho-Kick-Ass Batzen! Los geht es mit Worten, richtig gelesen, es wird etwas erzählt, annähernd vier Minuten lang. Nach klassischen oder normalen dramaturgischen oder gar nach kommerziellen Gesichtspunkten ist so etwas nicht denkbar und schon gar nicht gewollt … hier schon. Es passt sowas von zu dem Mastermind… Überspringt man das Geplapper kommt man gleich zu einer geilen Kick-Ass Nummer Namens ‚Cemetery Dirt‘. Man könnte auch gleich zu ‚Misanthropy‘ springen, da hat man gleich den prominentesten Gastmusiker am Start, einen langjährigen Kumpel von Evo, Fast Eddie Clarke, man muss diesen Mann nicht weiter vorstellen, hoffe ich. Dazu wäre noch Lips an der Gitarre zu erwähnen oder Paul  Gray am Bass, der hier formidabel zu vernehmen ist. Dazu kommen noch zig andere Gäste… Die Ramones Tribute Nummer dürfte wohl ‚Burnt Out‘ sein. Ein Rätsel stellt für mich ‚Carnage‘ dar, so kurz sind eigentlich nur Grindcore-Songs, aber nichts davon, der endet einfach, gefühlt in der Mitte und es geht weiter mit ‚Strangled‘…
 
Mein Tipp: Ein gutes Album, das seine Fans finden wird, abgesehen von der Brit-Punk-Szene, die werden dieses Album feiern. Für den Rest ist es eine schöne Erweiterung des CD-Regals oder der musikalischen Grenzen. Testet es mal an, es ist definitiv hörenswert. Die Pommesgabel zum Gruße!!!
 
8,5/10
 
Car Sten






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