Reviews

Eldir Nott

Label: Temple of Torturous (2013)


Bei diesem Eisen, das sich aus einem guten Stück TNBM zusammensetzt und auch diesen ganz eigenen Charme hat wird man immer wieder überrascht. Schon beim Opener, der eher ein Intro ist, aber gleichmal die Richtung durch seine Intensität, aufweist. Ein vierminütiges Intro hatte ich bisher noch nicht. Man wird dabei in die Welt in der sich Fyrnask bewegen hinein gezogen und mit einem sehr dunklen Spirit versehen. Dieses Düsterheit und Atmosphäre wird noch durch die Vocals verstärkt und die Kirsche auf dieser Sahnehaube ist, dass manch ein Song sehr starke Doomeinschlüsse birgt wodurch die Langsamkeit zum Verbündeten wird.

Da kann man egal welchen Song nehmen, irgendwo findet sich der Part, mal dominanter mal devoter, der auf die Basics zurück greift auf das TNBM, dann aber auch wieder die Midtempoparts, mit ihren doomigen Spitzen, zu all dem gesellt sich dann noch ein wenig Avantgardismus. So kann man nur sagen dass das ganze Album als Lauschprobe herhalten muss, da das Ganze auch eine Art Einheit darstellt. Für den aller ersten Eindruck, für den es keine Ausrede gibt und keine zweite Chance, würde ich dann doch ‚Jardeldr‘, ‚Saltrian‘ oder ‚Siaida‘ empfehlen. Mit diesen Songs sollte ein Entscheidung klappen.

Mein Tipp: Dieses Album ist ein sehr anspruchsvolles, eigenwilliges und sehr einzigartiges Stück Musikerlebnis das durch seine Individualität definitiv zu überzeugen weiß. Aber nicht jeder wird mit diesem Album seine Freude haben, dieses spricht ein besonderes Publikum an. Probiert es, ob Fyrnask’s Welt die eure ist… Die Pommesgabel zum Gruße!!!

9/10

Car Sten






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