Stories

April 2014

Zum Start des neuen Puteraeon Albums „The Crawling Chaos“ hat sich Mastermind Jonas unseren Fragen gestellt…

Jonas: Ach ja übrigens, Danke für die unsagbar gute Review!

 

ERH: Wie würdest du euch einer Person vorstellen die euch nicht kennt?

Jonas: Wir sind Puteraeon! Wir kommen aus einer kleinen Stadt, 30 Minuten außerhalb von Göteborg und anders als die anderen Bands in unserer Gegend spielen wir keinen typischen Göteborg-Deathmetal, viel mehr den Stockholm inspirierten Style. Wir haben drei Alben veröffentlicht, 3 Demos und eine Split-Single bis heute.
 
ERH: Dies ist euer drittes Album. Was sind die Unterschiede zum letzten Album?

Jonas: Beim dritten Album „The Crawling Chaos“ haben wir uns mehr Zeit genommen zum Schreiben der Songs. Die Songs sind runder geworden als zuvor. Nicht das die Vorgänger langweilig wären oder so, nein, viel mehr dass die neuen Stücke variantenreicher sind, mit mehr Details sind die Songs aber langanhaltender und länger interessant. Somit ist der Hauptunterschied von „The Crawling Chaos“ um 2012er „Cult Cthulhu“ Album die Details. Musikalisch sind wir immer noch gleich. Wir haben unseren Style nicht geändert, wollen ihn auch nicht ändern und werden dies auch nicht in der Zukunft tun. Der Fokus liegt auf bessere Sonbgs für unsere Genre zu schreiben.


ERH: Welche Band/Bands hat euch/haben euch beeinflusst? Wie und warum?

Jonas: Wir sind alle mit Deathmetal der späten 80iger und frühen 90iger aufgewachsen, so ist unser Haupteinfluss aus dieser Zeit. Die frühen Werke von Entombed, Dismember, Grave, Pestilence, At The Gates, Caracass, Napalm Death, Morbid Angel waren sehr prägend für uns. Aber auch Thrashbands wie Sepultura, Slayer, Nuclear Assault und S.O.D. die wir noch gelegentlich hören und müssen auch einen Einfluss gehabt haben. Ich denke wir haben Einflüsse von einigen älteren Metalbands und bringen dies alles zusammen in eine Art von Evil Oldschool Pot.
 
ERH: Warum habt ihr eure Art des Spielens geändert? In meinen Ohren ist es ein Schritt rückwärts. Ihr habt den dreckig-harten Bastard-Weg von der „Cult Cthulhu“ verlassen, was ist passiert?

Jonas: Da stimme ich dir nicht zu. Mag sein, dass die Songs auf „Cult Cthulhu“ direkter waren als heuer. Aber die heutigen sind mehr detailliert. Ich möchte nicht immer das selbe schreiben, wir versuchen immer etwas neues mit aufzunehmen. Wir wollen nach wie vor das Oldschool Feeling halten. Ich denke wir werden es so bei behalten in Zukunft wie wir es in den vergangenen drei Alben gehalten haben. Versuchen ein unterschiedliches Album zu machen, dem Hörer zeigen, dass es neue Songs sind, mit Tempowechseln und variablem Drumming. Möglicherweise wird das nächste Album mehr wie „Cult Cthulhu“ klingen? Oder es klingt mehr nach “The Esoteric Order” oder einer Mischung aus allen drei Alben. Diese Frage kann ich heute nicht beantworten, aber ich kann euch sagen, dass wir nicht denken, dass wir unseren Sound arg geändert haben und wir haben nicht vor etwas zu tun, das uns sehr von unseren bisherigen Releases unterscheidet.

ERH: Jeder hat einen Lieblingssong. Welche Songs würdest als Lauschprobe empfehlen damit man einen guten Überblick zu eurem Album erhält?

Jonas: Das ist eine schwierige Frage, den jeder hat ja so seine eigene Vorlieben. Mein Liebling ist ‚Welcome Death‘ wegen der dunklen Aura die diesen Song umgibt. Ich denke, dass ‚Path to Oblivion‘ ein guter Kandidat ist. Er ist direkt und doch hat auch so eine gewisse Doomader, welche viele der Songs haben. Ich mag dann auch noch ‚In dreamdead Sleep‘ und ‚Pickmans Model‘ sehr.

ERH: Was werden eure nächsten Schritte sein? Eine Tour? Wir wird euch begleiten? Könnt ihr mitentscheiden wer euch begleiten wird?

Jonas: Gerade jetzt spielen wir ein paar Shows in Schweden und bis jetzt ist auch nicht mehr geplant. Für Festivals sind wir wahrscheinlich zu spät aber wenn wir ein Angebot bekommen das uns gefällt werden wir es annehmen.
 
ERH: Wenn ihr entscheidet könntet wer euch begleiten wird, wen würdet ihr wählen, tot oder lebendig? Und warum?

Jonas: Mit einer bekannteren Band zu spielen und damit eine größere Hörerschaft zu erreichen ist immer eine coole Sache. Ein alter Kindheitstagen-Idol wäre richtig cool. Slayer mit dem originalen Line-up wäre sehr cool, aber unglücklicherweise nicht machbar. Rest in peace Jeff.
 
ERH: Gibt es Orte/Länder an denen ihr lieber spielt?

Jonas: Nicht wirklich. Bisher haben wir nur in Dänemark, Schweden und Deutschland gespielt und es hat überall Spaß gemacht zu spielen. Je mehr von den Fans vor der Bühne zurückkommt, desto mehr Energie kommt zurück auf die Bühne. Es kümmert uns nicht wirklich.
 
ERH: Könnt ihr aktuell irgendetwas zu einer Tour sagen? Termine, Orte Supportbands?

Jonas: Im  Moment ist nicht viel für eine Tour angedacht, wie ich zuvor schon sagte. Wir haben ein paar Gigs in Schweden zur Zeit. Wenn etwas kommt werden wir es posten und dann die News verbreiten.
 
ERH: Stell dir vor du müsstest alleine auf einer einsamen Insel leben und drüftest nur drei Dinge mitnehmen, welche wären das?

Jonas: Mein Familie, Bier und Deathmetal

ERH: Möchtest du noch unseren Lesern etwas sagen?

Jonas: Hört euch unser neues Album "The Crawling Chaos" an, veröffentlicht bei Cyclone Empire. Wenn ihr Oldschool Swedish Deathmetal mögt, dann werdet ihr es mögen ;) Ia! Ia! Nyarlathotep!

Danke für deine Zeit und auf bald auf einer Stage in Deutschland!!!
Das Interview führte Car Sten






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