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Toy Empires

Label: Soulfood Music (2018)

Das nächste Album des irischen Gitarristen, welcher so bekannt ist der Szene, aber auch zu gleich wieder so zurückgezogen agiert, dass man immer nur seinen Klang der Gitarre im Ohr hat. Seine betörenden Arrangements, die Soli, der Mix den er auf seinen Alben ausleben kann. Alben bei denen er alles so haben kann wie er es haben will erreicht er aber nur durch eine Eigenart die man so meist nur von norwegischen Blackmetallern kennt: One Man Army – er alleine spielt alle Instrumente, somit ist einzig er für sein Werk verantwortlich…
 
Und wie hört sich nun dieses Album an, dass nur er zu verantworten, der, der bei der Tourband von Ripper Owens die Saiten zupft? Er präsentiert mal wieder ein sehr vielseitiges, tiefgehendes, gefühlvolles, technisch anspruchsvolles Album bei dem das Augenmerk aber auf der 6-Saiter und dem Gesang liegt. Viel Tiefe, Emotion, Heavy-Metal, direkt und verschnörkelt wie man es haben will, dazu noch die Progressivität die die Gitarrenfraktion braucht um alle Hooks und Riffs unterzubringen. Der Opener ist ein klassisch gehaltener Song bei dem alle Parts wie Heavy, Progressivität, die notwendigen Soli und dramaturgischer Aufbau enthalten sind, eine Art Zusammenfassung von dem Potenzial, ‚Betwenn Life & Death‘. Ruhiger, schon fast balladesk wird es bei ‚Shadows Alone‘, zünftiger und intensiver wird es bei ‚Prophetic Skies‘. Der Song mit dem größten Inhaltsstoffen ist der letzte Song des Albums, bei dem der Titel schon die Grundinfo liefert, wohin die Reise geht: ‚Memories of Eden‘.
 
Mein Tipp: Für True- und alle anderen Heavy-Fans eine Pflicht zumindest mal dieses Album anzutesten. Sehr hörenswert, abwechslungsreich, eingängig, keine aufkommende Langeweile wegen andauernden Motivwiederholungen. Ein schönes Stück Metal, die Pommesgabel zum Gruße!!!
 
9/10
 
Car Sten






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